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Begriffe für Neueinsteiger


Damit ihr das erste Mal auf dem Platz auch versteht, von was die Leute da reden

 

 

A

Abachi

Holzart, welche oft auf Styropor-Tragflächen aufgeklebt wird

AFK

Abkürzung für Aramidfaser-Kunststoff (siehe auch GFK)

Akku

Kurzbezeichnung für Akkumulator = wiederaufladbare Batterie

Anstellwinkel

Winkel, den die Tragfläche zur horizontalen Flugrichtung hat (meist 1-2 Grad)

 

 

B

Baldachin

Verbindung zwischen Rumpf und Tragfläche; häufig bei Doppeldeckern, selten bei Hochdeckern

Beplankung

Dünne Holzschicht aus Balsa oder Abachi, die zur Erhöhung der Festigkeit auf die Tragflächen geklebt wird

Bowdenzüge

Verbindungen z.B. zwischen Servos und Ruderhörnern

Boxer

Motor mit mindestens zwei Zylindern, die gegenüberliegend angeordnet sind (siehe auch Sternmotor)

Bruch

Fliegerjargon. Bezeichnung für alle Teile, die nach einer Bruchlandung von einem Modell übrig bleiben.

Bügelfolie

Folie zur Bespannung von Modellflugzeugen. Auf einer Seite der Folie ist eine dünne Schicht Heißsiegelkleber, so daß sie mit Hilfe eines Bügeleisens oder Föns aufgebracht werden kann.

Bugfahrwerk

Landegestell an der Rumpfspitze

 

 

C

CFK

Abkürzung für Carbon-Fibre-Kunststoff (siehe auch GFK)

Combi-Switch

Funktion der Fernsteuerung, die das KurvenfliegeKurvenfliegen durch automatisches „Mischen“ der Seiten- und Querruderausschläge erleichtert.

 

 

D

Doppeldecker

Flugzeuge, die zwei übereinander liegende Tragflächen haben. Eine etwas erhöht auf der Rumpfoberseite, eine unterhalb des Rumpfes (siehe auch Hochdecker, Schulterdecker, Tiefdecker).

 

 

E

Empfänger

Fängt das Signal der Fernsteuerung auf und gibt es an die  Servos weiter

Endleiste

Hintere Kante der Tragfläche (siehe auch  Nasenleiste)

Epoxy

Klebstoff, der aus Epoxidharz und Härter gemischt wird

EWD

Abkürzung für Einstellwinkel-Differenz. Beschreibt die Abweichung der Anstellwinkel zwischen Höhenruder und Tragfläche

 

 

F

Fertigfläche

Siehe Styro-Balsa-Fläche

fett

Einstellung des Motors, wenn er zu viel Sprit bekommt (siehe auch mager)

Flächenbelastung

Verhältnis zwischen Flugmodellgewicht zur Fläche der Tragflächen

F-Schlepp

Abkürzung für Flugzeug-Schlepp. Um einen Segelflieger auf Höhe zu bringen wird er an einem Seil von einem Motorflugzeug hochgezogen und dann ausgeklinkt

Fun-Flyer

Besonders wendige Flugzeuge mit denen Manöver möglich sind, die „normale“ Modelle nicht fliegen können

 

 

G

Gabelköpfe

Federstahl-Verbindung von Bowdenzügen und Ruderhörnern bzw. Servohörnern

gerissene Rolle

Flugfigur, bei der sich das Modell gleichzeitig um Quer- und Längsachse dreht

GFK

Abkürzung für Glasfaser-Kunststoff. Bestehend aus Gewebe und Glasfaser, welche mit Kunstharz getränkt werden. Dient zur Erstellung von leichten und stabilen Bauteilen oder auch Rümpfen. Bessere Eigenschaften haben CFK und AFK; sie sind jedoch auch teurer.

Glühkerze

Sitzt im Zylinderkopf und entzündet das Sprit-Luftgemisch im Motor beim Anlassen.

 

 

H

Hochachse

Achse, die senkrecht durch den Schwerpunkt des Flugmodells verläuft (siehe auch Längsachse und Querachse)

Hochdecker

Flugzeuge, die ihre Tragflächen auf der Rumpfoberseite etwas erhöht tragen (siehe auch Doppeldecker, Schulterdecker, Tiefdecker).

Höhenruder

Ruder, welches der Drehung des Modells um die Querachse dient; ist im waagerechten Teil des Rumpfendes angebracht. (siehe auch Querruder)

 

 

I

Indoor-Flying

Die Möglichkeit mit sogenannten Slow-Flyern in einer größeren Halle zu fliegen.

Inter-Ex

Die Internationale Experimental Flug Show, die alle zwei Jahre hier bei uns in Ostrach stattfindet.

Impeller

Sozusagen ein Propeller, der in einem Rohr montiert ist.

 

 

J

Jedelsky Profil

Spezielles Profil. Die Oberseite der Tragfläche ist mit Holz beplankt, die Unterseite nicht.

Jet-Antrieb

Turbinenantrieb

 

 

K

2K-Lack

Abkürzung für Zwei-Komponenten-Lack. Gemisch aus Farbe und Härter. Besonders widerstandsfähiger Lack aus dem Automobilbereich.

Krümmer

Rohr, welches die verbrannten Abgase des Motors vom Zylinder in den Schalldämpfer leitet.

kubanische Acht

Flugfigur, bei der durch zwei halbe Loopings die Form einer auf der Seite liegenden Acht geflogen wird.

 

 

L

Latte

Fliegerjargon für Propeller

Lattensuppe

Fliegerjargon. In einem Kochtopf werden Propeller in Wasser erhitzt um sie härter zu machen.

Längsachse

Verläuft von der Rumpfspitze zum Rumpfende durch den Schwerpunkt des Modells (siehe auch Hochachse und Querachse)

Looping

Kreisförmige Flugfigur bei der mit dem Höhenruder das Modell um die Querachse gelenkt wird.

 

 

M

mager

Einstellung des Motors, wenn er zu wenig Sprit bekommt (siehe auch fett)

Messerflug

Flugfigur, bei der das Modell auf der Seite liegend geradeaus fliegt. Es ist dabei um 90° um die Längsachse gedreht.

Methanol

Spritbestandteil für Modellmotoren. Der Sprit besteht normalerweise aus definierten Anteilen von Öl und Methanol. Für Viertakter kommt zusätzlich noch ein Anteil Nitromethan dazu. Die Glühkerze sorgt für die Explosion des Gemisches.

 

 

N

Nasenleiste

Vordere Kante der Tragfläche (siehe auch Endleiste)

negativ

Flugfigur, die auf dem Rücken geflogen wird

Nitromethan

Zusatz im Sprit für Glühzündermotoren; sorgt für bessere Leistung und Kühlung, speziell Viertaktmotoren benötigen Nitromethan.

 

 

O

O.S. Motoren

Die bekannteste und verbreitetste Modellmotorenmarke.

 

 

P

Profil

Form der Tragfläche, wenn man sie längs aufschneiden würde. Es sorgt für den Auftrieb des Modells beim Fliegen.

Pylon-Modell

Modelle, die bei Pylon-Rennen geflogen werden. Dabei werden so schnell wie möglich 10 Runden um zwei Pfosten (Pylonen) geflogen.

 

 

Q

Querachse

Verläuft waagrecht durch den Schwerpunkt des Modells von einem Tragflächen-Randbogen (siehe Randbogen) zum anderen (siehe auch Hochachse und Längsachse).

Querruder

Ruder, welches der Drehung des Modells um die Längsachse dient; sind links und rechts an den Tragflächen-Hinterkanten angebracht.

 

 

R

Randbogen

Tragflächen-Außenkanten

Resorohr

Resonanzrohr-Auspuff; zur Leistungssteigerung des Motors

Rippen

Stabilisierungsstreben in den Tragflächen, meist aus Balsaholz. Verleihen der Fläche durch die Rippenbauweise ihre gewölbte Form.

Rolle

Flugfigur, die mit Querrudern gelenkt wird, wobei sich das Modell um die Längsachse dreht.

Ruderhorn

Dient zur Übertragung der Servo-Bewegung auf die Ruderflächen und ist in den Rudern eingeklebt oder verschraubt.

 

 

S

Scale

Modelle, die vorbildgetreu nachgebaut sind. Form und Farbe entsprechen exakt dem realen Vorbild. (siehe auch Semi-Scale)

Schulterdecker

Flugzeuge, die ihre Tragflächen direkt auf dem Rumpfrücken tragen (siehe auch Doppeldecker, Hochdecker, Tiefdecker)

Schwerpunkt

Befindet sich meist in der Rumpfmitte, bei etwa 1/3 der Tragflächentiefe von der Nasenleiste aus gemessen.

Seitenruder

Wird benötigt, um das Modell um die  Hochachse zu drehen und befindet sich am senkrechten Teil des Rumpfendes.

Semi-Scale

Modelle, die nicht ganz so vorbildgetreu nachgebaut sind. Form und Farbe sind ähnlich dem realen Vorbild. (siehe auch Scale)

Servo

Kleines Kästchen, welches die Steuerbefehle des Piloten im Flugzeug über die Bowdenzüge umsetzt. Es kann z.B. jeweils folgende Funktionen regeln: Gas, Höhen-, Quer- und Seitenruder und gelegentlich das Ein-/Ausfahren des Fahrwerkes oder der Störklappen.

Servohorn

Hebel auf dem Servo, der die Drehbewegung des Servos in fast geradlinige Bewegungen umgesetzt.

Slow-Flyer

Flugzeuge mit besonders leichter Bauweise, die dadurch sehr langsam geflogen werden können.

Spannweite

Maximale Breite eines Flugzeuges bzw. der Tragflächen

Spanten

Holzteile, die quer im Flugzeugrumpf eingeklebt sind um die Formstabilität zu erhöhen

Spinner

Ab und zu ist ein Pilot gemeint, häufiger jedoch ein Aufsatz aus Kunststoff oder Aluminium an der Rumpfspitze, aus dem der Propeller herausragt.

Spornrad

Landegestell am Rumpfende

Sternmotor

Motor, bei dem die Zylinder sternförmig angeordnet sind (siehe auch Boxer)

Störklappen

Kleine Klappen, die zum Bremsen bei der Landung ausgefahren werden können; sie befinden sich in der Tragflächenmitte auf der Oberseite.

Styro-Balsa-Fläche

Hiermit ist eine Tragfläche gemeint, die aus einem Styroporkern und dünner Balsabeplankung besteht. Alternativ hierzu: Styro-Abachi-Flächen. Diese Bauweise wird oft auch als Fertig-Fläche bezeichnet.

 

 

T

Tankpendel

Schlauchstück, welches im Tank "pendelt", um so auch im Rückenflug den Motor mit ausreichend Sprit versorgen zu können, da es immer im Kraftstoff liegt.

Tiefdecker

Flugzeuge, die ihre Tragflächen unter dem Rumpf tragen (siehe auch Doppeldecker, Hochdecker, Schulterdecker)

Torque Rolle

Flugfigur, bei der das Modell mit Vollgas senkrecht in die Luft "gestellt" wird. Durch das Drehmoment des Motors dreht sich das Modell langsam um die Längsachse. Eine der schwierigsten Figuren; sie erfordert vor allem genügend Motorleistung.

Turn

Flugfigur, bei der das Modell senkrecht aufsteigt, um am obersten Punkt eine Kehrtwende um die  Hochachse zu machen.

 

 

U

Umlenkhebel

Wird oft in den Tragfächen benutzt um die Querruderanlenkung um 90° zu drehen.

 

 

V

Vergaser

Mischt den Sprit mit Luft, so daß ein explosives Gemisch in den Motor gelangt.

Viertaktmotor

Beim Viertaktmotor entsteht bei jeder zweiten Umdrehung (720°) eine Explosion im Zylinder. Die Takte sind: 1. (180°) Ansaugen des neuen Gemisches, 2. (180°) Verdichten des Gemisches, 3. (180°) Explosion, 4. (180°) Ausstoß des verbrannten Gemisches. Viertakter sind etwas schwächer als Zweitaktmotoren, dafür aber auch sparsamer im Spritverbrauch.

 

 

W

Winglets

Sind nach oben oder unten gebogene Randbögen zur Widerstandsminimierung.

Wölbklappen

Befinden sich an der Endleiste und können zur Auftriebserhöhung oder zum Bremsen bei der Landung nach unten gefahren werden.

 

 

X

X-Wings

1. Die Konfiguration von Tragflächen, die dann wie ein X zueinanderstehen, oder
2. die X-Wings in Paris, die französische Schwesterveranstaltung zur Inter-Ex.

 

 

Y

Clark-Y-Profil

Sehr bekanntes Profil für Modellflugzeuge. Gehört eigentlich unter "C"

 

 

Z

Zacki

Fliegerjargon für einen Sekundenkleber. Oftmals die letzte Rettung bei Bruch. Sogenannte "Erste Hilfe".

Zweitaktmotor

Beim Zweitaktmotor entsteht im  Zylinder bei jeder Umdrehung (360°) eine Explosion. Die Takte sind: 1. (180°) Ansaugen des neuen Gemischs und Ausstoß der verbrannten Abgase, 2. (180°) Verdichten des neuen Gemischs und Explosion. Zweitaktmotoren haben eine höhere Leistung als Viertaktmotoren; verbrauchen jedoch auch mehr Sprit. (siehe auch Viertaktmotor)

Zylinder

Der runde Teil des Motors, der mit Kühlrippen versehen ist.

Zylinderkopf

Oberer Abschluß des Zylinders.

 

 

 

 


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© Letzte Änderung: 07.08.2005 12:58