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| RC-Steuerung: Querruder, Höhenruder und Motordrossel. Seitenruder ist nicht unbedingt erforderlich, aber für Korrekturen der Flugbahn nützlich
Anleitung: Diese Figur fliegt man mit Rückenwind und Vollgas an. Sobald die Rolle geflogen werden soll, genügt ein kleiner, kurzer Höhenruderausschlag, um die Rumpfspitze ein wenig anzuheben. Jetzt wird der Höhenruderknüppel wieder in seine Neutralstellung zurückgebracht, sofort ein mehr oder weniger großer Querruderausschlag gegeben und gehalten (je größer der Ruderausschlag, desto schneller wird die Rolle). Das Modell beginnt, sich um seine Achse zu drehen. Bei Erreichen der Rückenfluglage verhindert ein kurzer Tiefenruderausschlag das Absinken der Rumpfspitze unter den Horizont. Dabei dreht es weiter. Knapp bevor die normale Fluglage erreicht ist, werden die Querruder neutral gestellt und die Flugrichtung ggf. mit leichtem "Ziehen" korrigiert. Deshalb: Je schneller das Modell und/oder je stärker es motorisiert ist, desto geringere Höhenruderausschläge sind notwendig, um die vorgesehene Fluglinie einzuhalten. Fehler 1: Das Modell dreht nicht um die Achse, sondern beschreibt eine korkenzieherähnliche Flugbahn, eine sogenannte "Fassrolle" Ursache: Es wurde Quer- und Höhenruderausschlag gleichzeitig, und nicht wie oben beschrieben zeitlich versetzt gegeben. Fehler 2: Das Modell steigt bei der Rolle weg (das sieht nicht besonders elegant aus). Ursache: Der Querruderausschlag wurde zu spät gegeben.
Anmerkung: Viele Modelle mit (nur) Seiten- und Höhenruder sind auch "Fassrollen"-tauglich. Bevor man das aber probiert, sollte auf reichlichen Abstand zwischen Boden und Modell, um es gegebenenfalls noch abfangen zu können, geachtet werden.
Achtung: Ein weniger geübter Modellsportler sollte nicht mehr als drei Rollen hintereinander fliegen. Bei jeder Rolle verliert das Modell an Fluggeschwindigkeit. Das heist, es muß mehr und mehr mit dem Höhen- und Seitenruder die Flugbahn korrigiert werden, damit es "wie auf der Schnur aufgezogen" aussieht. Erst nach und nach lernt man, dann auch durch fleißiges Training sogar, die Rollen willkürlich hintereinander auf einer horizontalen Kreisbahn zu absolvieren, d. h., man fliegt einen Rollenkreis. Recht gut sieht auch eine vertikale Rolle aus, zu deren Durchführung es eines stark motorisierten Modells bedarf. Sie wird mit Maximalgeschwindigkeit und horizontaler Fluglage des Modells angeflogen, dann gibt man wohldosierten Höhenruderausschlag, bis ein senkrechter Steigflug erreicht ist. Jetzt wird die Rolle wie bereits beschrieben geflogen. Anschließend drückt man das Flugzeug durch kräftigen Tiefenruderausschlag wieder in die horizontale Fluglage.
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